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Das Leben ist zu kurz für negative Gedanken
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28.10.2025
Ich glaube, dass du es heute schwerer hast, schwanger zu werden
Ist dir mal aufgefallen, wie viele Informationsquellen du zu Rate ziehst, um herauszufinden, warum du bisher noch nicht schwanger geworden bist?
Im einfachsten Fall ist die Informationsquelle deine Gynäkologin.
Erfahrungsgemäß sind es aber sehr viel mehr. Dr.Google, Professor ChatGPT, deine Freundinnen, Mama, Facebookgruppen, Instagram usw.
Das finde ich auch absolut nicht verwerflich. Nein, sogar ganz normal.
Aber was passiert dabei mit dir? Du bekommst Erfahrungen von Frauen mitgeteilt, die nicht in deinen Schuhen stecken. Die eine andere Ausgangssituation haben. Alle berichten von ihrem Weg, den sie gegangen sind und du wirst wahrscheinlich immer den Gedanken haben „das könnte bei mir genauso sein, dann könnte ich das auch mal probieren“.
Will sagen, man bekommt dadurch so viele Informationen, die in unserem Kopf erstmal verarbeitet werden müssen. Die bedacht werden müssen und die unserem Gedankenkarussell eine ordentliche Geschwindigkeit geben.
Je mehr Informationen wir bekommen, umso mehr müssen wir denken und umso weniger Ruhe gibt es in unserem Kopf. Manchmal hat man vor lauter Denken auch das Gefühl, irgendwann irre zu werden.
Die Recherche und die vielen Informationen können dich natürlich auch voranbringen, weil vielleicht bei all diesen Gedanken, dieser eine wichtige und vorher nicht bedachte Gedanke dabei ist, der dich ans Ziel bringen wird, oder du kommst auf der anderen Seite vor lauter Denken gar nicht mehr zur Ruhe.
Das wiederum macht dir dann Stress, den du ja eigentlich vermeiden möchtest, weil du weißt, dass der deine Hormone durcheinanderbringen kann. Und Hormone, die außer Rand und Band sind, bringen dich eher weg von als näher zu deinem Kind.
Das sind immer Vor- und Nachteile der vielen Möglichkeiten, die wir heute haben.
Manchmal erwische ich mich selbst bei dem Gedanken, wieviel ruhiger es früher war. Ohne Medien, vielleicht auch ohne die Mobilität von heute, was natürlich Quatsch ist, weil wir ohne diese ganzen Möglichkeiten ja gar nicht mehr leben wollen. Aber die Ruhe im Kopf war möglicherweise anders gelagert, aber die Sorgen wahrscheinlich auch. Aber manchmal finde ich uns echt schnell und wild. Immer erreichbar, immer präsent.
Wenn du das auch so empfindest, könnte es eine Möglichkeit sein, in eine andere Richtung zu denken.
Nicht zu überlegen, was du optimieren könntest, sondern was deine Kinderseele locken könnte. Auf die emotionale Ebene zu gehen und die Verbindung zu deinem Kind zu fördern. Denn was dann passiert ist, dass dein Unterbewusstsein die Information bekommt, die dich vielleicht mehr voranbringt.
Gedanken, dass wir uns auf ein Baby vorbereiten und nicht, dass wir Zahlen, Daten, Fakten optimieren wollen.
Spürst du den Unterschied in deinem Körper beim Lesen?
„Ein Kind zu bekommen, schwanger zu werden, ein Baby unter dem Herzen tragen“ und „Hormon- und Blutwerte optimieren, Zahlen, Daten, Fakten optimieren, Zyklus optimieren“. Die ersten Aussagen wirst du vielleicht als warmes Gefühl im Bauch spüren, während die zweiten Aussagen eher den Kopf beschäftigen.
Bau deinem Baby ein kuscheliges Nest in deinem Bauch. Mach es ihm gemütlich und lass dein Unterbewusstsein mit den richtigen Informationen für dich arbeiten.
Ich helfe dir gerne, einen konkreten Plan für dich zu machen. Zahlen, Daten, Fakten, die es zu sinnvollerweise zu checken gibt und dann ganz viel für deine Emotionen. Denn der Kinderwunsch darf sich gut anfühlen, voll Vorfreude sein und sollten keinen Stress machen.
Lieber so ein Gefühl wie warmer Kakao, Sofa und Kuscheldecke.
Zeig deinem Baby, wie toll es sein wird, wenn es erst bei euch ist.
Hierfür bin ich gerne für dich da.
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